Kaufverhalten bewusst steuern

Heute gibt es also den vierten und letzten Teil meiner Blog-Serie. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht und es war unheimlich interessant, sich so intensiv mit einem Thema zu beschäftigen. Das nächste Thema steht schon in den Startlöchern und bedarf nur noch ein wenig Vorbereitung. Und zum Abschluss gibt es außerdem noch ein ganz kleines Give-Away für meine lieben Leser. Aber dazu mehr am Ende des Artikels

Ich habe es in den letzten paar Artikeln schon ansatzweise angesprochen. Aber bevor ich beginne, noch ein paar grundsätzliche Worte zu dem Thema. Ich habe in der Vergangenheit sehr häufig bei H&M und ZARA und diversen anderen Geschäften meine Klamotten gekauft. Das wird auch weiterhin so bleiben allerdings werde ich es einschränken. Es gibt genug junge Mädels die noch zur Schule gehen oder Studenten mit  wenig finanziellen Mitteln. Und es ist toll, dass es oben genannten Läden gibt, die jeder Frau, egal wie klein der Geldbeutel sein mag, die Möglichkeit geben, sich modern und stylisch zu kleiden. Das Wichtige ist, dass es bewusst geschieht.

1. Sale

Ein Signalwort seines gleichen. Frauen drehen durch, wenn sie die roten Schilder sehen. Wie kommt so ein Sale eigentlich zu Stande? Ich bin mir nicht ganz sicher, ich gehe aber mal davon aus, dass es Teile sind, die völlig gefloppt sind und sie niemand kaufen wollte, weil sie einfach nicht schön sind, oder weil die Lager noch so voll sind und kein Platz mehr ist für die neuen Teile der aufkommenden Saison. Wir haben hier also Kleidungsstücke, die aus irgend einem Grund (Preis, Aussehen) niemand kaufen will. Deutschland ist ein Land der Geizhälse. „Geiz ist geil“  oder „Spar dich reich“ sind nur zwei der vielen Werbeslogans, die tatsächlich gezogen haben. Ich gehe also in den Laden und kaufe mir ein Teil, was ich eigentlich gar nicht sooo schön finde und was ich mir für den Normalpreis niemals gekauft hätte… Wie bescheuert ist das denn?
Es gibt da unter einigen Frauen die Spezies, die sich den Kauf eines Luxusartikels damit rechtfertigen, dass sie die Kosten auf Tage runterrechnen. Wenn ich mir also z.B eine Tasche für 300€ kaufe und das Ganze auf ein Jahr runter rechne, dann würde es mich (wenn ich die Tasche jeden Tag benutze) 82 Cent kosten. Ich möchte jetzt nicht weiter auf die Sinnhaftigkeit dieser Methode eingehen.
Aber mal angenommen, wir kaufen uns ein Teil aus dem Sale für 10€, tragen es dann ein mal und lassen es danach im Schrank verstauben… Na? Wer hat mitgerechnet? In diesem Fall kostet mich dieses Teil für einmal Tragen 10€. Im Gegensatz zu 82 Cent ziemlich teuer oder?

2. Trends

Ich muss zugeben, ich komme manchmal absolut nicht mehr hinterher. Wöchentlich (!!!) kommen neue Teile in die Stores, die Stücke der letzten Woche sind schon wieder absolut von vorgestern und umso häufiger wird uns suggeriert, dass wir dieses neue Teil jetzt auch unbedingt haben müssen, weil es DER Trend für die aktuelle Saison ist. Wo wir beim Dilemma wären. Ich habe es schon häufig angesprochen. Diese Trendteile sind mir Vorsicht zu geniessen. Erstens stehen sie nicht jedem und zweitens haben diese Teile ein ziemlich kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum.

Auf der anderen Seite sind H&M und Konsorten dafür wirklich eine gute Option. Diese Firmen verfolgen die aktuellen Trends der Laufstege und da ja sowieso jede Woche neue Ware eintrudelt, sind diese Dinger dann auch relativ schnell in den Läden zu finden. Natürlich für einen etwas höheren Preis, der angesichts der Qualität zwar in keinster Weise gerechtfertigt ist, aber es ist ja immer noch um ein tausendfaches günstiger als die Preise der großen Labels. Kommen wir also direkt zum nächsten Punkt. Der Preis

3. „günstige Preise“

Ich möchte bei diesem Punkt jetzt nicht auf die Bedingungen eingehen, unter welchen diese Kleidungsstücke produziert werden. Ich habe mich einfach nicht genug mit dem Thema beschäftigt, um darüber schreiben zu können. Ich möchte lieber auf die Qualität eingehen. Natürlich kann man bei niedrigen Preisen nicht erwarten, dass man ein Teil für die Ewigkeit bekommt. Aber Kleidung ist doch eindeutig dazu da, sie mehrmals zu tragen, was voraussetzt, dass sie einige Maschinen Wäsche überleben. Wenn ich mir bei ZARA also einen Pulli für 70€ kaufe, ihn zwei mal wasche und dann nicht mehr tragen kann, weil an der Naht ein Loch ist, die Farbe ausgewaschen ist, es eingelaufen ist oder sich irgendwie verzogen hat, dann finde ich 70€ pardon, aber scheiße teuer.

FAZIT

Ich möchte hier auf keinen Fall damit sagen, dass man nicht mehr bei ZARA, H&M und Co. einkaufen sehen sollte. Aber beim nächsten Mal macht man sich vielleicht einfach ein paar mehr Gedanken.

  • Würde ich dieses Teil auch für den normalen Preis kaufen? Wenn nicht, lasst es hängen
  • Ist die richtige Größe dabei? In den Sale-Monaten sind die Läden überfüllt und oft spart man sich das Anprobieren weil vor den Umkleidekabinen die Schlangen viel zu lang sind
  • Habe ich Möglichkeiten, es zu kombinieren? Geht in Gedanken euren Kleiderschrank durch. Wenn ihr mindestens zwei Möglichkeiten findet, das neue Teil zu kombinieren, dann nehmt es mit. Müsstet ihr euch aber ein komplett neues Outfit zulegen, weil es nichts in eurem Kleiderschrank gibt, was dazu passt, war es wieder mal alles Andere als ein Schnäppchen
  • Seid ehrlich und macht euch euer Kaufmotiv klar. Kaufe ich dieses Teil jetzt nur, weil es günstig ist, obwohl ich es eigentlich gar nicht brauche? Ich weiß nicht, wie sowas zustande kommt, aber es soll tatsächlich Menschen geben, die solche Gedanken haben…

Ich persönlich habe mir jedenfalls ganz fest vorgenommen, mein Geld in Zukunft in hochwertige Teile zu investieren, an denen ich lange Freude habe, die aus tollen Stoffen gemacht sind, und bei denen der Kauf gut überlegt war. Und wenn es mich dann doch mal nach einem völlig verrückten Trendteil dürstet, dann schaue ich sicher auch mal bei H&M und ZARA vorbei.

Und zum Schluss hatte ich euch ja noch ein kleines Give-Away versprochen. Die beiden Bücher die ihr unten sehen könnt waren unter anderem auch Inspiration und Anstoß dafür, dass ich mich mit diesem Thema so ausführlich beschäftigt habe. Ich habe also ein Set nachbestellt, um es einer meiner Leserinnen zu schenken.

Da diese Kleinigkeit ja für eine meiner Leserinnen sein sollte, wäre es toll, wenn ihr mich auf facebook oder bloglovin‚ (klick —> Follow on Bloglovin ) verfolgen würdet. Einfach einen Kommentar (nicht vergessen, eine gültige E-Mailadresse im Formular anzugeben) schreiben und schon seit ihr bei der Verlosung dabei.

Habt ihr Themenwünsche, über die ich eine weitere Blog-Serie schreiben soll? Anregungen? Was sagt ihr zu dem Thema „bewusster Konsum“?

Teil 1: Das Chaos im Kleiderschrank beseitigen

Teil 2: Ein Schrank voll nichts zum Anziehen

Teil 3: Meine 15 persönlichen Must-Haves

 

Ein Schrank voll „Nichts zum anziehen“

Seien wir mal ehrlich. Keinem von uns fehlt irgendwas in seinem Kleiderschrank. Jeder von uns steht manchmal ratlos vor dem Spiegel und weiß nicht, was er anziehen soll. Das frustriert. Unheimlich. Da gibt man so viel Geld für die tollsten und schönsten Teile aus und dann gibt es so Tage, an dem nichts richtig sitzt, nichts gefällt und man einfach nichts, wirklich gar nichts zum anziehen hat.

Mich nerven dies Tage ungemein, weil ich dann meist zu Pullover, Jeanshose und Chucks greife und mies gelaunt das Haus verlasse. Ich habe mir ein paar Tricks überlegt. Sie sind vielleicht etwas aufwändiger, wenn man aber die Stunden zusammen zählt, die man ratlos vor dem Kleiderschrank verbringt, lohnt sich die Investition in ein paar Gedanken doch schon sehr.

Tipp 1: Everyday Outfit

Stellt euch ein Outfit zusammen, das jeden Tag und zu jedem alltäglichen Anlass passt. Bei mir sind das Jeanshose, Pumps, ein einfaches Top mit einem Cardigen und mein Mantel. So könnt ihr, auch wenn es schnell gehen muss, einfach zugreifen und seid auf der sicheren Seite. Abends zum Cocktail mit den Mädels könnt ihn noch roten Lippenstift auftragen und schon sieht das Ganze toll aus. Fürs Shoppen oder zur Arbeit ein transparenter Gloss oder ein Nude-Ton und Ballerinas. Das Wichtigste ist, dass es ein Outfit ist, welches man mit unterschiedlich Accessoires an das Event anpassen kann. Behaltet dieses Outfit im Kopf und schaut, dass die Sachen immer griffbereit in eurem Kleiderschrank hängen.

Tipp 2: Der Inspirationsordner

Ich glaube wir haben alle einen Haufen alter Zeitschriften irgendwo rumfliegen, die ja eigentlich doch nur enttäuschend sind, weil die Texte vor Intelligenz und Witz nicht gerade protzen. Aber wir wären keine Frauen, wenn wir nicht irgendeine Verwendung für diese nutzlosen Printobjekte hätten. Schließlich heben wir die Massen an Papier auch auf, weil man damit ja vielleicht und eventuell auch irgendwann nochmal was Verrücktes anstellen kann. Nehmt euch an einem Wochenende einen Tag Zeit, macht euch einen leckeren Cappuccino, legt coole Musik auf und fangt an zu schnibbeln. Ja genau, schnibbelt was das Zeug hält. schaut euch die Klamotten an und nehmt raus, was euch gefällt. Achtet nicht auf den Preis oder ob das Teil schwer zu bekommen ist. Es geht hier einzig und allein ums Auge und um das, was euch gefällt. Nehmt euch leere DIN A4 Blätter, klebt die Bilder mit einem Pritt-Stift fest und schreibt vielleicht dazu, was euch besonders gefällt. Der Schnitt, die Farbkombination oder die Frisur des Models. Es müssen nicht nur Outfits sein. Haltet Ausschau nach tollen Formen und Farben, nach Schriftarten die euch gefallen. Einfach alles. Das ganze könnt ihr dann in einem schönen Ordner abheften und irgendwo neben eurem Kleiderschrank platzieren. Jetzt habt ihr, immer wenn eure Kreativität euch verlassen hat, einen Haufen an Inspirationen, die wirklich ansteckend sind. Ich habe mich letztes Wochenende an diesen Ordner begeben und muss sagen, ich bin richtig ins Träumen gekommen und hatte riesige Lust, meinen halben Kleiderschrank anzuprobieren und wilde Kombinationen und neue Ideen auszuprobieren.

Tipp 3:  Bewährtes klappt immer

Ein Tipp, der zumindest für Blogger recht gut funktioniert, aber auch für Frauen, die sehr viel mit ihrer Kamera unterwegs sind. Klickt euch durch eure (oder andere) Blogs und schaut euch eure alten Outfits an. Sie müssen euch ja gefallen haben, sonst hättet ihr sie nicht der ganzen Welt präsentiert. Niemandem wird es auffallen, wenn man ein Outfit, dass gut funktioniert hat, ein zweites mal trägt. Vielleicht kombiniert man es mit anderen Schuhen oder einem anderen Make-Up. Denn glaubt mir, ein Outfit mit dezentem Make-Up wirkt so ganz anders als eines, auf dem ihr etwas tiefer in den Farbtopf gegriffen habt. Oder tragt einen anderen Schal, ein Halstuch, eine Tasche, was auch immer dazu. Niemandem wird es auffallen. Ganz sicher nicht. Abgesehen davon, dass Kleidungsstücke waschbar sind und daher auch bestens dazu geeignet sind, sie mehr als einmal zu tragen. Auch wenn man das in der Bloggerwelt kaum glaube mag.
Stöbert in Online-Shops. Ich liebe den Shop von MANGO, weil man sich dort nicht nur die Artikel ansehen kann, sondern, wenn man mit der Maus über die Bilder fährt, gleich eine tolle Idee bekommt, wie man dieses Teil kombinieren kann.

Tipp 4: Back to Basics

Ein sehr dankbarer Trend sind Statementketten. Sie peppen ein schlichtes Outfit auf. Einfach immer. Greift zu einem simplen Pulli und einer Jeans und tragt dazu eine Statementkette. Und schon habt ihr ein tolles Outfit. Wo wir gerade von Trends sprechen. Macht bloss nicht den Fehler und greift an einem „Ich hab einen Schrank voll nichts zum Anziehen“-Tag zu irgendwelchen verrückten Trendteilen mit wilden Mustern und grellen Farben. Meistens geht das einfach nur in die Hose. Investiert in ein paar hochwertige Basics, die nicht nach der zweiten Maschine Wäsche aussehen wie ein alter Putzlappen. So fühlt ihr euch auch in einem ganz schlichten Outfit super wohl.

 Tipp 5: Aus alt mach neu

Wenn ihr ein bisschen mehr Zeit zur Verfügung habt, schaut doch mal, was man aus den vorhandenen Dingen noch alles zaubern kann. Ein Pulli hat ein Loch im Kragen? Schneidet ihn ab und funktioniert die Stoffreste zu einem Armband um. Bei einer Bluse ist ein Knopf abgesprungen? Macht einen Haufen und nehmt euch einmal im Monat Zeit, die kleinen Dinge auszubessern. Auch Löcher an Nähten können relativ gut geflickt werden. Eine Hose ist unten am Saum abgewetzt? Krempelt sie hoch, tragt dazu schicke Pumps und zeigt ein bisschen Knöchel! Seid kreativ!

Jetzt würde mich ja wirklich interessieren, ob ihr noch weitere Tipps habt gegen das chronische „Ich habe nichts zum anziehen“-Problem. Ich freue mich über eure Kommentare.

Hier gehts übrigens zum ersten Teil der Artikel-Reihe

Teil 3 ist mitlerweile dann auch online geganen. Es geht um die absoluten Must-Haves in jedem weiblichen Kleiderschrank

 

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Das Chaos beseitigen oder: Wie bringe ich Ordnung in meinen Kleiderschrank

Heute startet eine Artikel-Serie. Soll bedeuten: Das Thema ist so riesig und wahrlich ein richtiges Projekt, sodass ich es in mehrere Teile aufteilen musste. Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht, wie viele Teile es werden. Aber mehr als zwei mit Sicherheit. Das steht fest. Hauptsächlich wird es darum gehen, was passiert, wenn man vor seinem Kleiderschrank steht und einen Haufen „Nichts zum Anziehen“ hat.

Und jeden Monat kommen neue Teile hinzu, die den Haufen nur größer und unübersichtlicher machen. Hier ein Überblick über die Themen, die euch in den nächsten Wochen erwarten werden:

Ich habe mich in den letzten Wochen wirklich sehr intensiv und ausführlich mit oben genannten Themen beschäftigt und möchte meine Erfahrungen mit euch teilen. Bitte versteht das nicht als Anleitung. Es ist einfach die Dokumentation meines Wandels im Bezug auf Kleidung und Kaufverhalten.

Ich glaube irgendwann kommt jede Frau, die sich für Mode interessiert, an einen Punkt, an dem sie eine Veränderung braucht. Sei es, weil die Umstände sich geändert haben (neuer Job, Familie, große persönliche Veränderungen) oder weil man einfach reifer geworden ist. Soll ja passieren mit der Zeit. Und da Kleidung ein Ausdruck der Persönlichkeit und der inneren Befindlichkeit ist, muss auch diese sich mit entwickeln.

Wo auch immer dieses Projekt enden wird, ich freue mich, euch regelmäßig davon zu berichten. Gehen wir also direkt ans Eingemachte und beginnen bei der Ursache des ganzen Übels.

Ordnung im Kleiderschrank

Ich mag keine herkömmlichen Einbaukleiderschränke. Einfach aus dem Grund, weil ich alle meine Kleider auf einen Blick sehen möchte. Nur so kann ich vermeiden, dass eigentlich schöne Teile in der hintersten Ecke meines Schrankes verschimmeln, weil ich mich einfach nicht mehr daran erinnere, dass ich sie überhaupt besitze.

Alles hat eigentlich vor einem Jahr angefangen, als ich meinen riesigen Kollos an Kleiderschrankmonster auseinandergebaut habe um mir eine bessere Alternative in mein Schlafzimmer zu bauen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, mit wenigen Handgriffen etwas neues zu kreieren. Ich zeige euch hier meine Variante.

Mein Schrank besteht also aus drei Drahtseilen die mit Hacken an der Decke befestigt sind und einer Metallstange. That’s it. Die Fotos, die ihr hier seht, sind während des Aufbaus entstanden. Mittlerweile hat sich das Ganze noch etwas erweitert. An den Metallbügeln solltet ihr euch übrigens bitte kein Beispiel nehmen. Die sind absolut unpraktisch und außerdem schlecht für die teilweise empfindlichen Stoffe wie Seide oder Wolle.Eine weitere tolle Möglichkeit findet ihr auf dem Blog von Anna FrOst. In diesem Artikel könnt ihr sehen, wie Anna das Problem gelöst hat.

Das Ganze war an einem Tag erledigt und ich erfreue mich jeden Tag an dem Anblick meiner Klamotten. Während dieser Aktion habe ich auch gleich ausgemistet und rigoros alles weggeworfen, was nicht mehr tragbar ist. Dazu gehörten Teile, die ich nicht ein mal an hatte, weil der richtige Anlass gefehlt hat, bis hin zu Sachen, die einfach nur kaputt waren. Es hat teilweise wirklich Überwindung gekostet, die Dinge auszusortieren, aber wer sich damit partout nicht abfinden kann, der kann die Teile ja erstmal aus dem Weg räumen (auf den Dachboden oder in den Keller). Wenn man nach einigen Monaten keins der Teile vermisst hat, kann der Sack getrost entsorgt werden.

Bei der Entsorgung gibt es viele Möglichkeiten. Von ebay über Kleiderkreisel bis hin zu Second Hand Shops. Es gibt viele Alternativen zur Mülltonne. Ich behaupte, meinen Stil mittlerweile gefunden zu haben. Das Problem war, dass mein Kleiderschrank (oder besser gesagt meine Kleiderstange) diesem Stil überhaupt nicht gerecht geworden ist. Zwischen all den schönen Teilen die ich so liebe tummelten sich immer noch die schrecklich ausgeleierten Pullis von vor 3 Jahren und die längst nicht mehr passenden Schlaghosen aus der Zeit, als die Teile noch mega cool waren.

Ich habe das Volumen meiner Klamotten um fast 50% reduziert und wenn ich ganz ehrlich bin, ist es mir nicht einmal schwer gefallen. Im Gegenteil. Bei jedem Kleidungsstück, was jetzt an dieser Stange hängt, weiss ich, dass ich es mit gutem Gewissen anziehen kann. Weil es gut passt und weil ich mich darin wohl fühle. Keine Kompromisse mehr.
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Kleiderschrank selber machen

Etwas Stahldraht, eine Stange und Männerkraft.

Wie angekündigt hier mein kleines Do-it-youself.

Hier seht ihr meinen Kleiderschrank wie er vorher war und nun meine neue Stange. Einfach mehrere Hacken an die Decke und die Stange mit Stahldraht festmachen. Fertig ist das ganze. Naja gut, fertig ist anders. Es fehlen noch die restlichen Klamotten und massenhaft Bügel. Außerdem zwei Regale die noch zwischen die Drahtseile gespannt werden und ein paar Kisten zum aufbewahren. Außerdem überlege ich, mit diese Vorhang Bahnen von Ikea zu kaufen und sie davor zu hängen. Aber eigentlich sieht es so ja auch ganz nett aus. Ich mag es so viel lieber, weil ich alle meine Klamotten auf einen Blick sehen kann und irgendwie fällt mir so das Ordnung halten viel leichter. Denn eine Klamotte mal eben aufzuhängen geht eindeutig schneller, als sie zu falten und in den Schrank einzuräumen. Hach ja, mir gefällt’s schon ganz gut. Ich zeige euch natürlich die Fortschritte.

Das ganze hat übrigens an die 20 Euro gekostet. Also nicht nur super chic sondern auch noch extrem kostengünstig. Aber ich muss schon zugeben, ich bin heilfroh, dass ich den aufwendigen Teil jetzt hinter mir habe. Man ist immer so motiviert am Anfang und irgendwann will man einfach nur noch fertig werden ;)

 

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