Saisonales Shoppen*

Jedes Jahr, wenn es wieder kälter draussen wird und ich auf der Suche nach einer neuen Jacke bin, ärgere ich mich. Wintersachen sind halt einfach teurer als die luftig leichten Sachen für den Sommer. Jedes Jahr nehme ich mir vor, in der wärmeren Jahreszeit die dicken Jacken zu kaufen. Ich bin nicht so hinter den Trends her, darum wären für mich auch Jacken aus der letzten Saison völlig in Ordnung. Aber jedes Jahr vergesse ich es. Logische Schlussfolgerung wäre ja, dass ich dann auch jetzt so langsam mal Ausschau halten sollte nach kurzen Röcken und schicken Ballerinas, denn der nächste Sommer kommt bestimmt. Aber wisst ihr was? Mir ist so überhaupt nicht nach Sommer-Shopping. Gut, dass die Modeindustrie das kapiert hat und einen Mid Season Sale erfunden hat. Dort findet man meist auch etwas teurere Labels zu günstigen Preisen, weil die Ware eben aus der letzten Saison ist. Ambellis ist zum Beispiel ein Shop, der schon ordentlich die Preise hat purzeln lassen.  Besonders auf die Jacken hab ich ein Auge geworfen. Hier mal ein paar Beispiele:

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Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ja eigentlich genug Jacken habe. Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber mir werden Jacken so furchtbar schnell langweilig. Mit einer Jacke über den Winter kommen? Niemals. Irgendwie sieht ja dann jedes Outfit ziemlich gleich aus und darum bricht meine Kleiderstange schon langsam zusammen unter dem Gewicht der dicken Winterteile. Auch mit der Farbe tu ich mich schwer. Ich habe mir zum Beispiel dieses Jahr eine Jacke in Rot gegönnt. Ich liebe sie, aber sie passt halt auch nicht zu allem. Darum findet man in meiner Garderobe von Schwarz über Braun bis Beige eigentlich so ziemlich jede Farbe, die ich mag. Muss ja alles zusammen passen. Hallo Luxusprobleme.

Wie geht’s euch bei dem Thema? Habt ihr auch so einen Jacken Fetisch? Oder bleibt ihr über den Winter einem Modell treu? 

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Outfit: Samstags-Shopping

Wir haben den letzten Sale-Tag heute richtig gut genutzt und meinen Freund komplett neu eingekleidet. Ich mag es, Männerklamotten zu shoppen. Mein Männe ist nicht ganz einfach, aber ich bin ja geduldig und ausdauernd beim Shoppen. Wir haben richtig reingehauen und dank Sale ein paar wahnsinnige Schnapper gemacht. Außerdem war das Wetter perfekt. Kalt aber richtig schön sonnig. Zum Abschluss noch ein Karamell-Macchiato und einen Käsekuchen von Starbucks und der Trip war perfekt.

 

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Buffalo Golden Heels

Es gibt so einige Teile unter uns Bloggern, die ziehen ihre Kreise. Ob es Statementketten sind, ein völlig überteuerter Pullover mit einem kindischen Tiger vorne drauf, oder eben Schuhe. Man sieht sie auf mehreren Blogs und auf einmal sind sie komplett ausverkauft, weil alle sie haben wollen. „Blogger-It-Pieces“ werden sie auch geschimpft. Dazu gehören auch diese wunderbaren Treter, die ich euch heute zeigen will. Ich streube mich ja immer gegen sowas. Gegen das Versinken im Einheitsbrei. Aber ganz ehrlich. Was kann man falsch machen an schwarzen Stiefeletten mit einem goldenen Absatz? Nichts. Absolut zeitlos. Wildleder ist jetzt bei dem angekündigten Schnee nicht unbedingt die beste Wahl, aber noch ist ja sonnig und trocken draussen.

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Kaufverhalten bewusst steuern

Heute gibt es also den vierten und letzten Teil meiner Blog-Serie. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht und es war unheimlich interessant, sich so intensiv mit einem Thema zu beschäftigen. Das nächste Thema steht schon in den Startlöchern und bedarf nur noch ein wenig Vorbereitung. Und zum Abschluss gibt es außerdem noch ein ganz kleines Give-Away für meine lieben Leser. Aber dazu mehr am Ende des Artikels

Ich habe es in den letzten paar Artikeln schon ansatzweise angesprochen. Aber bevor ich beginne, noch ein paar grundsätzliche Worte zu dem Thema. Ich habe in der Vergangenheit sehr häufig bei H&M und ZARA und diversen anderen Geschäften meine Klamotten gekauft. Das wird auch weiterhin so bleiben allerdings werde ich es einschränken. Es gibt genug junge Mädels die noch zur Schule gehen oder Studenten mit  wenig finanziellen Mitteln. Und es ist toll, dass es oben genannten Läden gibt, die jeder Frau, egal wie klein der Geldbeutel sein mag, die Möglichkeit geben, sich modern und stylisch zu kleiden. Das Wichtige ist, dass es bewusst geschieht.

1. Sale

Ein Signalwort seines gleichen. Frauen drehen durch, wenn sie die roten Schilder sehen. Wie kommt so ein Sale eigentlich zu Stande? Ich bin mir nicht ganz sicher, ich gehe aber mal davon aus, dass es Teile sind, die völlig gefloppt sind und sie niemand kaufen wollte, weil sie einfach nicht schön sind, oder weil die Lager noch so voll sind und kein Platz mehr ist für die neuen Teile der aufkommenden Saison. Wir haben hier also Kleidungsstücke, die aus irgend einem Grund (Preis, Aussehen) niemand kaufen will. Deutschland ist ein Land der Geizhälse. „Geiz ist geil“  oder „Spar dich reich“ sind nur zwei der vielen Werbeslogans, die tatsächlich gezogen haben. Ich gehe also in den Laden und kaufe mir ein Teil, was ich eigentlich gar nicht sooo schön finde und was ich mir für den Normalpreis niemals gekauft hätte… Wie bescheuert ist das denn?
Es gibt da unter einigen Frauen die Spezies, die sich den Kauf eines Luxusartikels damit rechtfertigen, dass sie die Kosten auf Tage runterrechnen. Wenn ich mir also z.B eine Tasche für 300€ kaufe und das Ganze auf ein Jahr runter rechne, dann würde es mich (wenn ich die Tasche jeden Tag benutze) 82 Cent kosten. Ich möchte jetzt nicht weiter auf die Sinnhaftigkeit dieser Methode eingehen.
Aber mal angenommen, wir kaufen uns ein Teil aus dem Sale für 10€, tragen es dann ein mal und lassen es danach im Schrank verstauben… Na? Wer hat mitgerechnet? In diesem Fall kostet mich dieses Teil für einmal Tragen 10€. Im Gegensatz zu 82 Cent ziemlich teuer oder?

2. Trends

Ich muss zugeben, ich komme manchmal absolut nicht mehr hinterher. Wöchentlich (!!!) kommen neue Teile in die Stores, die Stücke der letzten Woche sind schon wieder absolut von vorgestern und umso häufiger wird uns suggeriert, dass wir dieses neue Teil jetzt auch unbedingt haben müssen, weil es DER Trend für die aktuelle Saison ist. Wo wir beim Dilemma wären. Ich habe es schon häufig angesprochen. Diese Trendteile sind mir Vorsicht zu geniessen. Erstens stehen sie nicht jedem und zweitens haben diese Teile ein ziemlich kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum.

Auf der anderen Seite sind H&M und Konsorten dafür wirklich eine gute Option. Diese Firmen verfolgen die aktuellen Trends der Laufstege und da ja sowieso jede Woche neue Ware eintrudelt, sind diese Dinger dann auch relativ schnell in den Läden zu finden. Natürlich für einen etwas höheren Preis, der angesichts der Qualität zwar in keinster Weise gerechtfertigt ist, aber es ist ja immer noch um ein tausendfaches günstiger als die Preise der großen Labels. Kommen wir also direkt zum nächsten Punkt. Der Preis

3. „günstige Preise“

Ich möchte bei diesem Punkt jetzt nicht auf die Bedingungen eingehen, unter welchen diese Kleidungsstücke produziert werden. Ich habe mich einfach nicht genug mit dem Thema beschäftigt, um darüber schreiben zu können. Ich möchte lieber auf die Qualität eingehen. Natürlich kann man bei niedrigen Preisen nicht erwarten, dass man ein Teil für die Ewigkeit bekommt. Aber Kleidung ist doch eindeutig dazu da, sie mehrmals zu tragen, was voraussetzt, dass sie einige Maschinen Wäsche überleben. Wenn ich mir bei ZARA also einen Pulli für 70€ kaufe, ihn zwei mal wasche und dann nicht mehr tragen kann, weil an der Naht ein Loch ist, die Farbe ausgewaschen ist, es eingelaufen ist oder sich irgendwie verzogen hat, dann finde ich 70€ pardon, aber scheiße teuer.

FAZIT

Ich möchte hier auf keinen Fall damit sagen, dass man nicht mehr bei ZARA, H&M und Co. einkaufen sehen sollte. Aber beim nächsten Mal macht man sich vielleicht einfach ein paar mehr Gedanken.

  • Würde ich dieses Teil auch für den normalen Preis kaufen? Wenn nicht, lasst es hängen
  • Ist die richtige Größe dabei? In den Sale-Monaten sind die Läden überfüllt und oft spart man sich das Anprobieren weil vor den Umkleidekabinen die Schlangen viel zu lang sind
  • Habe ich Möglichkeiten, es zu kombinieren? Geht in Gedanken euren Kleiderschrank durch. Wenn ihr mindestens zwei Möglichkeiten findet, das neue Teil zu kombinieren, dann nehmt es mit. Müsstet ihr euch aber ein komplett neues Outfit zulegen, weil es nichts in eurem Kleiderschrank gibt, was dazu passt, war es wieder mal alles Andere als ein Schnäppchen
  • Seid ehrlich und macht euch euer Kaufmotiv klar. Kaufe ich dieses Teil jetzt nur, weil es günstig ist, obwohl ich es eigentlich gar nicht brauche? Ich weiß nicht, wie sowas zustande kommt, aber es soll tatsächlich Menschen geben, die solche Gedanken haben…

Ich persönlich habe mir jedenfalls ganz fest vorgenommen, mein Geld in Zukunft in hochwertige Teile zu investieren, an denen ich lange Freude habe, die aus tollen Stoffen gemacht sind, und bei denen der Kauf gut überlegt war. Und wenn es mich dann doch mal nach einem völlig verrückten Trendteil dürstet, dann schaue ich sicher auch mal bei H&M und ZARA vorbei.

Und zum Schluss hatte ich euch ja noch ein kleines Give-Away versprochen. Die beiden Bücher die ihr unten sehen könnt waren unter anderem auch Inspiration und Anstoß dafür, dass ich mich mit diesem Thema so ausführlich beschäftigt habe. Ich habe also ein Set nachbestellt, um es einer meiner Leserinnen zu schenken.

Da diese Kleinigkeit ja für eine meiner Leserinnen sein sollte, wäre es toll, wenn ihr mich auf facebook oder bloglovin‚ (klick —> Follow on Bloglovin ) verfolgen würdet. Einfach einen Kommentar (nicht vergessen, eine gültige E-Mailadresse im Formular anzugeben) schreiben und schon seit ihr bei der Verlosung dabei.

Habt ihr Themenwünsche, über die ich eine weitere Blog-Serie schreiben soll? Anregungen? Was sagt ihr zu dem Thema „bewusster Konsum“?

Teil 1: Das Chaos im Kleiderschrank beseitigen

Teil 2: Ein Schrank voll nichts zum Anziehen

Teil 3: Meine 15 persönlichen Must-Haves

 

Fragwürdige Bluse

Ich weiß ja nicht, aber Sale reißt einen ja oft dazu hin, dass man Sachen kauft, die einem eigentlich nur gefallen, weil sie reduziert sind. Bei dieser Bluse war ich mir erst gar nicht sicher, ob ich sie hässlich oder schön finden sollte. Im nachhinein bin ich aber froh, dass ich sie gekauft habe. Da sie durchsichtig ist, habe ich mich entschieden, so ein Bondeau-Top drunter zu ziehen. Für den Sommer total toll… Jetzt müsste er nur noch kommen.

Der Ring ist übrigens mein aktueller Favorit. Momentan bei H&M im Sale erhältlich.

Was sagt ihr zu der Bluse? Hässlich oder nicht?