Warum ich mich wieder mit einer Brille anfreunde*

Das Thema Brille scheint irgendwie gerade wieder ganz vorne mit dabei zu sein. Vielleicht, weil uns bei dem dunklen Wetter eher auffällt, dass wir eigentlich eine Sehschwäche haben? Oder weil der Kontrast zwischen hellem Bildschirm und dunklem Zimmer die Augen so anstrengt? Ich weiß es nicht, aber ich bin nicht die einzige, die sich in den letzten Tagen Gedanken um das Thema Brille gemacht hat und wenn wir mal ehrlich sind, ist das Thema auf einem Fashionblog auch genau richtig, denn ich wage es zu behaupten, dass kein anderes Accessoire als die Brille einen Menschen so sehr verändern kann.

Ich könnte euch jetzt einfach erzählen, dass ich auf beiden Augen fast -6 Dioptrien habe. Aber wer keine Brille braucht, der kann sich ja gar nicht vorstellen wie sich das anfühlt. Es ist auch schwer zu beschreiben, was ich da „sehe“, wenn ich keine Brille oder Kontaktlinsen trage. Einfach irgendwie verschwommen.
Auf jeden Fall ist so eine Brille schon eine richtige Investition. Je mehr Dioptrien man hat, desto dicker werden die Gläser. Bei -6 grenzt das schon an Glasbausteine. Wenn man etwas mehr Geld in die Hand nimmt, kann man aber auch ein hochwertigeres Glas wählen, was sehr dünn geschliffen werden kann. So ganz dünn wird es aber niemals werden. Daher werde ich wohl auch nicht in den Genuss einer rahmenlosen Brille kommen. Wobei ich die eigentlich ganz schön finde.

Ich mache daher einen Kompromiss und suche mir Modelle mir einem etwas dickeren Rahmen aus, damit es nicht so auffällt, dass meine Gläser so dick sind. Bin ich nicht ein Fuchs? Hier sind ein paar Modelle von Armani, die ich besonders schön finde:
idoc-images-SAO.ITEM_M-71726-EA-9731-1_0_0_1

idoc-images-SAO.ITEM_M-91034-EA-3008-1_0_0_1

idoc-images-SAO.ITEM_M-91032-EA-3008-1_0_0_1
Bildquelle: Opticshop

Wenn man sich für so ein schwarzes und auffälliges Modell entscheidet, dann sollte man seine Brille auf jeden Fall mit Stolz und Selbstbewusstsein tragen. Als Kind habe ich die Dinger ja gehasst, heute glaube ich, dass sie Charakter haben. Gehört vielleicht auch zum Erwachsenwerden dazu, was?

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich euch von Brillen erzähle. Ich trage doch nie eine. Stimmt. Ich trage Kontaktlinsen. Aber ich habe jetzt schon immer häufiger gehört, dass man die Dinger irgendwann nicht mehr verträgt, wenn man über Jahre Linsen getragen hat. Dazu kommt, dass man sie ja eigentlich nicht länger als 8 Stunden tragen sollte. Wenn ich mir das mal so zusammen rechne, dann komme ich jeden Tag auf weitaus mehr als 8 Stunden. Ich rechen also einfach mit dem Schlimmsten und freunde mich schon einmal mit dem Gedanken an, wieder Brillenträgerin zu werden. Dann soll sie aber bitte auch etwas besonderes sein und perfekt zu meinem Gesicht passen.

Follow on Bloglovin

Eine Antwort auf „Warum ich mich wieder mit einer Brille anfreunde*“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.