When nothing goes right – go left

Es gibt so Tage (Wochen, Monate), da will einem einfach nichts gelingen. Nicht mal ein ordentlicher Blogartikel. Dabei müsste dies und das getan werden. Vielleicht ist man noch krank oder irgend eine andere Laus ist einem über die Leber gelaufen. Was hilft? Erstmal nichts. Kurz bockig werden, wie ein kleines Kind mit dem Fuß auf den Boden stampfen und rumquaken. Bis man sich wieder daran erinnert, dass man ja jetzt „erwachsen“ ist und diese Kindereien einem einfach nicht mehr weiter helfen.

Kokoswasser

Wenn man klein ist, ist das alles viel einfacher. Man äußert seinen Unmut über etwas und schon kommt Mama und bietet einen netten Kompromiss an „Komm, wir räumen jetzt zusammen dein Zimmer auf und wenn wir damit fertig sind, gehen wir ein riesiges Eis essen“. Hat immer funktioniert. Zumindest bei mir. Nachdem meine Mama wohl vor ungefähr 15 Jahren das letzte Mal mein Zimmer aufgeräumt hat, muss ich mir jetzt also was anderes einfallen lassen. Mit Eisessen kriegt man mich heute jedenfalls nicht mehr so leicht rum.

LippenstiftCatrice

Bis jetzt lautete meine Devise immer „Augen zu und durch, hilft ja nix.“ Aber irgendwie ist das ziemlich anstrengend und nicht gerade angenehm für meine Mitmenschen. Was machen wir also? Den Blick auf die Dinge einfach mal ändern. Sich auch mal ganz bewusst einreden, dass etwas ja nur halb so schlimm ist, obwohl es eigentlich totaler Mist ist. Ich nenne das immer liebevoll Selbstverarsche. Denn sind wir mal ehrlich. Erwachsensein ist ein Arschloch (So, genug Schimpfworte für einen Artikel) und das Leben ist kein Ponyhof. Also werde ich mich, obwohl ich in letzter Zeit nicht wirklich was zu Stande gebracht habe, jetzt zurück lehnen, ein wenig belohnen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

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